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Die Brache - Ein Denkmodell mit Vorgeschichte

  • 20.11.2020

Brach liegendes Land, Fähigkeiten, die brachliegen, ungenutzte Archive, in Vergessenheit geratene Geschichten.

Am Donnerstagabend, 19.11., fand die Führung durch die aktuelle Plakatausstellung der Kanti statt, die aufgrund der aktuellen Lage in zwei Kleingruppen von Interessierten aufgeteilt werden musste.

Durch die Ausstellung führten Anita Breiter und Sarah Rüfenacht. Die beiden Lehrerinnen für Bildnerisches Gestalten haben die Auswahl der Plakate dem Begriff «Brache» gewidmet, ihn als Denkmodell verstanden und sich von Bildern auf Kulturplakaten leiten lassen: Brache als Leerraum, als ungenutzte Fläche, aber auch als Möglichkeit zu gestalten. Lustvoll, assoziativ, spielerisch werden Bilder und Inhalte aufgegriffen, Felder beleuchtet, gestalterische Prozesse beschrieben. Wie immer uns beliebt – skizzierend, fabulierend, wuchernd.

Die Plakatausstellung bleibt jeweils für rund ein Jahr bestehen. Wer die Führung verpasst hat, kann die Plakate aus der Sammlung noch für eine Weile in den Gängen der Kanti (Treppenaufgang Säulenhalle und 1. Stock, Hauptgebäude) anschauen. Im Frühling wird es voraussichtlich wieder eine angekündigte Gelegenheit geben, eine Einführung in die Ausstellung zu erhalten.