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Das Bruttonationalglück als mögliche Alternative zum Bruttoinlandprodukt

  • 19.09.2022

Das Ökozentrum Schweiz verleiht unter dem Titel «Zukunft schreiben» jedes Jahr Preise für ausserordentlich gute Maturaarbeiten im Bereich Nachhaltigkeit. Eine Preisträgerin dieses Jahres ist Joëlle Wirth, welche im Juni bei uns die Matura absolviert hatte. Für ihre Arbeit mit dem Titel «Das Bruttonationalglück als mögliche Alternative zum Bruttoinlandprodukt» konnte sie am Donnerstag, 15. September im Museum Klingental in Basel den dritten Preis entgegennehmen.

In ihrer Arbeit ist Joëlle der Frage nachgegangen, an welchen Werten oder Kennzahlen wir uns als Gesellschaft ausrichten und anhand welcher Instrumente gemessen wird, wie gut es uns geht. Sie fand im alternativen Konzept «Bruttonationalglück» (BNG), das im Königreich Bhutan die Grundlage der Staatssteuerung bildet, eine Alternative zum uns geläufigeren Bruttoinlandprodukt (BIP) und stellte somit letzteres auf den Prüfstand. Dabei zielte sie nicht auf die Eignung des BIP als Mass für den Wohlstand, sondern auf die Verwendung des BIP als Mass zugleich für die Wohlfahrt. Die Untersuchungen liessen sie zum Schluss kommen, dass letztlich eine Neudefinition dessen, was Fortschritt heisst, zu einer ganzheitlicheren Betrachtung des Wohlbefindens führen könnte. Die Arbeit betreute Markus Borner.

Wir gratulieren Joëlle herzlich zu diesem Erfolg!